Freitag, 5. Februar 2010

We´re survivors!

Camino de la Muerte-Yungas-Dschungel in Coroico - Sucre und Fahrt nach Argentinien!


Den Abgrund den ihr auf dem Bild oben seht bildet den Rand der Straße des Todes-Road of Death- Camino de la Muerte! Eine enge Straße führt von ca. 3600m auf 1300m hinunter immer entland dieses Abhanges bis in den Dschungel Yungas.
Wir haben uns gedacht, rauf auf die Fahrräder und runter da! Hat geklappt, wir leben noch!
Die Straße heißt vor allem deshalb so, da es bis 2004 beidseitig von Autos befahren wurde. Leider ist es sehr kurvenreich und nicht an allen Stellen können sich zwei Autos aneinander vorbeibewegen. Heutzutage gibt es keinen Gegenverkehr mehr und somit ist es dann doch eher ein entspannteres Downhill fahren. Man muss sich zwar sehr konzentrieren und darf dann auch nicht zuuu schnell fahren, allerdings ist es großer Spaß;)
Wir konnten dies dann zusammen mit Loic und Berni machen, zwei Freunde von Franzi aus Valdivia. Mit diesen haben wir dann auch in einem typischen Gringo-Wildrover-Hostal, vollkommen untypisch Bolivianisch erstmal ein wenig Party gemacht und sind tanzen gegangen. Das Nachtleben von La Paz bietet noch einiges...zu entdecken. Der geniale Ceasarchefsalad in der hostaleigenen Küche ist jedoch extrem empfehlenswert!

So, nun aber zurück zu unserem Downhill-Abenteuer mit anschließendem Buffet und Poolbesuch!

Der erste Teil der Straße ist noch asphaltiert gewesen. Das Wolkenspiel, das Licht, die vielen Wasserfälle der Anden sind unglaublich beeindruckend.


Mit Loic und Berni am Beginn der Todesstraße! Runter da!!

Auch einfach mal posen in der Pause! In Wahrheit war Franzi schon immer eine HipHopp-Queen!


Nach der Downhill Tour haben wir uns dann auf gemacht in ein kleines Dorf auf 2000m Höhe im Yungas-Dschungel mit dem Namen Coroico. Es liegt wunderschön. Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall gemacht. Dies war wirklich off-the-beaten-track. Wir waren mit unserem Guide vollkommen alleine und haben unglaublich viel über die Pflanzen er Region, über die Anbaumethoden, über die Nutzung von Kokablättern und über die Tiere erfahren. Nebenbei haben wir auch noch einen Einblick aus seiner Sicht in das politische Geschehen Boliviens bekommen. von ca. 2000m sind wir schnurstracks auf ca. 700 m hinunter. Dort sind wir dann durch einen Fluss gewatet bis wir an die Stelle gekommen sind wo der Rio Negro sich in einem Wasserfall ergießt und in den Fluss mündet durch den wir gekommen sind.
Hinter einer Felswand versteckt war dann dieser wunderschöne Wasserfall. Um zu ihm zu kommen musste man durch zwei Wasserbecken schwimmen.


In das zweite Becken zu kommen war garnicht so einfach. Wir haben euch nur das Erfolgsbild hochgeladen und nicht die Bilder auf denen wir recht unbeholfen auf der glitschigen Wand hängen!

Das beste ist, dass man von da oben beruhigt springen kann, da das Wasser bis zu 3m tief wird. Ihr seht die Einsamkeit des Ortes und könnt euch vorstellen wie einzigartig dieser Ausflug für uns war.

Am gleichen Abend mussten wir uns dann leider von Loic und Berni verabschieden, die jetzt weiter nach Lima in Peru reisen während wir weiter durch den Süden Boliviens nach Argentinien reisen.

Nun seht ihr ein Bild aus einer der sicherlich schönsten Städte Lateinamerikas.- Sucre ist in der Tat wunderschön und ein Highlight der Kolonialarchitektur. Wunderschön. Leider haben wir keine Zeit mit dem Mountainbike in die abgelegenen Canyons um Sucre zu fahren. Aber es muss immer einen Grund geben wieder zu kommen;)
Bolivien hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht. Es mag eines der ärmsten Länder Lateinamerikas sein, ist aber auf jeden Fall ein unglaubliches Reiseland im Hinblick auf einzigartige Natur, wundervolle Menschen, eigene Kultur, indigene Bevölkerung und unentdeckte Ecken. Die Busfahrten sind eher anstrengend nach den bequemen Bussen in Chile.



In Argentinien angekommen:
Unsere erste Station in Argentinien ist Salta gewesen. Malte ist absolut begeistert von Argentinien. Es ist sauber, geflegt, es gibt sehr gutes Fleisch, gute Busse, gutes Brot... Und zudem ist Salta eine wundervolle Stadt;) Wir haben Salta genossen um einen Stadtrundgang zu machen, viel zu Schlafen nach den ganzen Nachtbusfahrten, und auf dem Cerro San Cristobal Chips mit Ketchup zu Essen und ein Bierchen zu geniessen. Eigentlich wollten wir Pommes haben. Die Namensähnlichkeit zwischen Papas (chips) und Papas Fritas (Pommes) führte jedoch zu dieser Verwirrung. Gegessen wird was auf den Tisch kommt;)

Nachdem Franzi an den wundervollen Ständen ein wenig Schmuck geshoppt hat, sind wir dann in ein philosopisches Gespräch mit einer sehr netten jungen Frau namens Flavia gekommen. Dank dessen hatten wir dann den genialsten Tip Fleisch-Essen-Zu-Gehen in Salta. Am gleichen Abend gehen wir argentinisches Rindsteak essen.
Es wird auf einem Extrateller serviert! Und dazu gibt es auf weiteren Tellern die Beilagen. Das Fleisch ist so genial gewesen. Wir haben nie besseres Rind gegessen!

Am nächsten Tag sind wir Reiten gegangen um die Umgebung Saltas von San Lorenzo aus zu entdecken.

Die Pferde waren wirklich brav und haben es uns einfach gemacht sie zu reiten. Zum Glück sind diese Pferde an Touristen gewöhnt und wissen, dass ihre Übergangsherrchen nicht wirklich reiten können.

Franzi: Heartland ich komme! Anke, dieses Bild ist extra für dich!

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