Dienstag, 23. März 2010

Vulkan Puracé

Die Reisegruppe!
Andres McKoll. ein Freund von mir!



An diesem Wochenende habe ich mit der Camara de Comercio (Handelskammer), welche einen Tourismusbeauftragten hat einen Ausflug zum Vulkan Puracé gemacht.
Dieser hat genau 4850m. Wir sind mit Popayán auf einer Höhe von ca. 1670m. Früh morgens um 5 ging es dann also auf mit ca. 20 anderen Personen (Akteure des Tourismus, Gäste aus einem nahegelegenen Ort und einem Freund von mir) zur Schwefelmine (Mina de Azufre), wo wir in einer Hütte übernachten werden auf ca. 3600m. Nach einem reichhaltigen Frühstück (hier gibt es zu jeder Mahlzeit Reis, auch zum Frühstück) geht es dann los und wir marschieren in Richtung Vulkan! Bei schönem Wetter kann man den Vulkan von Popayán aus sehen, dass ist mir leider noch nicht passiert.
http://images.google.com/imgres?imgurl=http://www.panoramio.com/photos/original/962740.jpg&imgrefurl=http://www.panoramio.com/photo/962740&usg=__aq5zeqcAuEMe-FaS4GTUMGBganc=&h=960&w=1280&sz=435&hl=de&start=3&um=1&itbs=1&tbnid=yXtr6TsDiL8QPM:&tbnh=113&tbnw=150&prev=/images%3Fq%3Dvolcan%2Bpurace%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox%26sa%3DN%26rls%3Dcom.yahoo:de:official%26tbs%3Disch:1

Auf diesem Link könnt ihr aber Fotos sehen.
Nun denn, wir haben uns also aufgemacht zum Vulkan. Der Anstieg fing schon recht anstrengend an, da wir stetig eine relativ starke Steigung hatten und natürlich die Gewöhnung an die Höhe fehlte.
Nun denn, der Aufstieg soll ca. 3-4 Stunden dauern- Bei meiner Kondition also auf jeden Fall 4 Stunden. Die alte Militärbasis ist eine zwischenstation. Von dort geht es dann auf die letzten 2,4 Kilometer zu, welche allerdings ca. 800 Höhenmeter mit sichbringen und von daher vor allem auf den letzten Metern eher eine Qual sind.
Die Wetterbedingungen sind jedoch unglaublich schlecht gewesen. Nach kurzer Zeit konnte man fast kaum noch seinen Vordermann sehen, was hat unglaublich geregnet und der Wind kam horizontal von der Seite, so dass man sich stetig gegen den Wind drücken musste. Von der Kälte abgesehen war der Aufstieg also wirklich eien Grenzerfahrung. Wir sind an diesem Tag in unserer Gruppe bis genau 500 m!!!!!!!!!!!! vor dem Krater gekommen, bevor wir dann umgedreht sind. Die schnellere Gruppe vor uns hat uns mitgeteilt, dass man nichts sehen kann oben und das die Bedingungen schlechter und schlechter sind. Einige Personen sind schon vom Wind geschoben worden. Uns fehlten also ungefähr 100 Höhenmeter und 500m bis zum Ziel, also uns das Wetter zur Umkehr zwang. Dort oben hat es mich so geärgert, dass der Berg uns wieder in die Knie zwingt und der erfolgreiche Aufstieg mir verwehrt blieb, jedoch wäre es ein zu großes Risiko gewesen weiterzugehen, da ich mich so kaum noch gegen den Wind wehren konnte und die Guides das ebenfalls nicht verantworten wollten. Nun denn, ich komme eben wieder:) Das große Pech für die Leute die oben am Krater angekommen sind, war jedoch, dass sie ihn nicht mal gesehen haben. Eine Person wäre fast hineingefallen, dass wäre zwar nicht so schlimm gewesen, weil er ja geschlossen ist. Allerdings besteht der Krater aus reinem Sand und man rutscht besonders bei dem Regen immer wieder hinab.
Nun denn, wieder an der Basis sind wir dann auf die Gruppe gestossen, die den Aufstieg garnicht erst weiter versucht hat und die uns mit einem Lagerfeuer empfangen haben. Danach ging es zurück zur Schwefelmine, wo es leider kaltes Essen gab und wo wir dann unser Nachtlager vorbereitet haben. Da wir soviele Personen waren, haben wir teilweise mit zwei Personen in einem bett geschlafen und auf dem Fußboden in Zelten. Leider konnten wir kein Feuer machen, da es so sehr geregnet hat, die Duschen waren natürlich eiskalt. so dass uns nur übrig blieb neue Kleidung anzuziehen und mit ca. 7 Leuten unter einer Decke in einem Bett zu sitzen und zu versuchen ein wenig Wärme zu entwickeln.
Am nächsten Tag hatte ich also eine wunderbare Erkältung und in der Nacht habe ich auch nicht geschlafen.
Am Sonntag sind wir dann nach Coconuco gefahren, wo wir Rappel machen wollen an diesem Wasserfall.
Ich habe zwar Höhenangst und dachte ich mache das. Allerdings war ich dann oben, bereits angeschnallt und es gesichert und wollte gerade anfangen mich abzuseilen, als ich beschlossen habe es geht nicht. An dieser Wand seilt man sich einfach ab, es gibt kaum Möglichkeiten direkt mit den Füßen an der Wand zu sein und die ersten 5m fällt man quasi in ein Loch. Nun denn. Schlussendlich konnte ich es einfach nicht machen und habe mich wieder hochziehen lassen. Eine Erfahrung mehr. Nach allem was ich so in Lateinamerika ausprobiert habe, bin ich mir sicher dass das nicht die Art von Nervenkitzel ist, die ich brauche;)
Ich habe es dennoch genossen diesen Aufsflug zu machen, auch wenn ich vielleicht nicht beides mit Erfolg zu Ende gebracht habe, so war doch die Erfahrung auf 4760 Metern gegen die harten Bedingungen ankämpfen zu müssen und ca. 150m nichts unter sich zu haben und neben einem Wasserfall an der Wand zu hängen durchaus sehr interessante Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Mein Körper hat sich gestern aber erstmal an das Bett gekämpft. Ich habe den ganzen Tag geschlafen und eine leichte Grippe auskuriert!
Diese Woche geht es dann weiter mit meiner Arbeit, bevor ab dem nächsten Wochenden die Semana Santa anfängt in welcher ich aus der Arbeit einfach nicht mehr herauskommen werde.
So, nun aber meine herzlichsten Grüße an euch und bis bald.
Ich freue mich schon euch alle/zumindest die Dortmunder bei Malte in der Wohnung begrüßen zu dürfen;)





Auf diesem Fels haben wir vierwochen altes Fleisch gelegt um den Andencondor anzulocken. Es hat funktioniert! Hier seht ihr das weibliche Exemplar dieses Vogels mit dem graziösen Flug.

Ein sehr typscher Kolumbianischer Wagen;) Ich liebe diese bunten Bemalungen;)
Der Wasserfall, der ca. 150 Meter freien Fall beim Rappel hat;)

Mittwoch, 17. März 2010

Popayán, la cuidad blanca

Con mi hermanita Diana, te requiero!!!!!
Hier sind wir in einem kelinen Dörfchen, dass eine Miniatureinrichtung Popayans ist und unglaublich leckere Kaffees zu bieten hat, Ich gehe hier gerne mal zwischendurch hierhin. Hier wird abends auf den Treppen immer mal ein Bierchen getrunken;)
Es lohnt sich;)
Ich lerne in der Disko Salsa tanzen und blamiere mich herrlich;) Ganz vorne seht ihr mackoll, mein Feierabendbierchen Kumpane;) er will mit zum Hurricane nach Deutschland!

Popayan vom Morro aus, hier geniessen wir den Sonnenuntergang;)

Ich vor der Kirche der La Ermenita;)

zwei Cousinen am Tag meines Geburtstages.

Entschuldigt, dass ich so kurz angebunden bin, Ich habe eine Menge zu tun und daher leider kaum Zeit euch mal ausführlich zu erzählen was ich hier so mache.
Also ich bin momentan dabei Interviews zu führen und alle Inforamtionen die ich brauche in mich aufzusaugen:
Mein Thema der Arbeit ist folgender:
The Processions of the Holy Week in Popayan- impacts of the UNESCO Declaracion for an intanbigle and oral World Heritage for the tourism in de Region of Cauca, Colombia.
Gut ich habe den spanischen Titel gerade mal eben schnell übersetzt.
Es macht echt spass, da es antrhopologisch, ökonomisch und sozial ist: ich kann hier herrlich mit den Leuten diskutieren;) und verstehe das kolumbianische Planungssystem, Pläne, tourismus in der Region und in der Stadt, beteiligte Akteuer, wie funltionier die Semana Santa, wer ist beteiligt (irgendwie sie ganze Stadt lebt damit und für), welche Artesanias gibt es .... etc.
Also es gibt viel zu entdecken.
Dieses Wochenende werde ich zwei Berge (davon einen aktiven Vulkan) besteigen, Rappel machen, Canyoing und wenn die Wetterbedingungen es zulassen auch Paraglyding. Ich freue mich schon total. Vor allem da es regionales Essen gibt.


So und zuletzt noch: Ich habe meinen Rückflug gebucht und lande am 23. in Düsseldorf!!! Von da geht es zu meiner Familie nach Meppen und zur KAS und dann geht es am 01. Mai nach Dortmund. Von daher würde ich mich freuen euch am 02.05.2010 bei Malte in der Wohnung zu begrüßen. Wir laden euch also ein an dem Tag wann auch immer ihr Zeit habt bei Malte vorbeizuschauen und dann mit uns den Tag zu geniessen, Kuchen zu essen, Pizza zu bestellen, ein Bierchen zu trinken und die ganzen angestauten Neuigkeiten auf beiden Seiten mitzuteilen;)
So, also alle die ich kenne sind somit herzlich eingeladen!!!!!!! UN abazo ich freue mich euch, werde aber erstmal dieses Wochenende geniessen und euch davon dann hier wieder berichten!!!

bogota fiesta, catedral del sur

etwas verpätet nun auch Fotos von meiner Zeit in Kolumbien. Hier bin ich auf einer Party in Bogota mit Loic, Berni, Mafe und DIana die ich aus Valdivia kenne, in unserer Nach-Auslandssemesterdepression haben wir es unendlich genossen nochmal zusammen feiern zu können.
Die ist der verrückte Franzose, Loic den ich nochmal in valdivia sehen werde beim meditieren in der Salzkathedrale. Dies ist eine Kreuzgang der unterirdisch ist in einem Salzabbaugebiet. Es war eine sehr nette Erfahrung vor allem aufgrund des Geruches und der Musik dort. Achja Loic lässt sich nicht unbedingt einfach wecken;)
Berni, Ich, Loic, Diana, Mafe

So, also dies war ein wunderbarer Ausflug bevor wir abends noch viel getrunken haben, der Aguardiente ist auf jeden Fall lecker;), macht aber schnell einen dicken Kopf. Zum Glück habe ich keine Kater.... Muahaha
So, am nächsten Tag geht es dann durch Bogota und dann geht es nach Cali und Popayán;)

Samstag, 27. Februar 2010

http://www.ustream.tv/channel/tv-de-chile

Erdbeben in Chile

http://www.bbc.co.uk/mundo/america_latina/2010/02/100227_chile_terremoto_catastrofe_ra.shtml

Ebenso auf allen anderen Seiten könnt ihr euh informiert halten.
Das Terremotto hatte 8,8 auf der RS und einige Nachbeben von 5-6.
Da Valdivia an der Küste liegt bin ich um meien Freunde dort besorgt und um meine Freunde aus dem Norden um Valpo, sowie um alle meine Freunde die gerade aufgrund der Sommerferien nicht in Chile sind sondern in allen möglichen anderen ORten.

Da das KOmmunikationsnetz und der Flughafen gestört sind, habe ich leider noch nichts von meinen Freunden gehört. Ich bin in Gedanken nur in Chile gerade!
Alle 10 Jahre ca. gibt es so seine große Katastrophe. Daher haben sogar schon viele damit gerechnet, das bald wieder was passiert. Wenn es passiert ist es aber schlimm.

Espero que mis amigos estan bien, les extrano y les deseo lo mejor. En mis pensamientos estoy conustedes!

Freitag, 26. Februar 2010

Keine Sorgen machen;)

Hallo zusammen,
da ich bereits angesprochen worden bin und der ein oder andere vielleicht aktuelle kolumbianische Infos mitbekommt, möchte ich kurz über die aktuellen Guerillatätigkeiten der FARC aufklären.
Generelle Infos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bewaffneter_Konflikt_in_Kolumbien

Die FARC ist nach wie vor eine aktive Guerilla in Kolumbien und ebenfalls in der Region Cauca aktiv, deren Kapital Popayán ist. Die sich aktuell häufenden Überfälle der Guerilla zielen vor allem auf die staatliche Polizei und das staatliche Militär ab. Nichts desto trotz betrifft mich das natürlich auch.
Die Panamericana wurde in dem seit über 40 Jahren andauernden Konflikt noch nie angegriffen und Popayán ebenfalls nicht. Die Kolumbianer machen sich also keine Sorgen. Die FARC ist in den bergigen Waldgebieten aktiv. Also meine Reisebewegung nach Bogota sind nicht betroffen.
Mich interessiert es vor allem aus dem Grund, da für mein regionales Entwicklungskonzept der äußerst attraktive Naturtourismus und der Etnotourismus in den indigenen Dörfern der Umgebung eine wichtige Rolle spielen. Für mich bedeutet dies vor allem, dass wir an diese Orte (wer es nachlesen will: Coconuco, Silvia, San Augustin u.a.) im Moment nicht fahren, auch wenn nichts passieren würde, da wie gesagt keine zivilen Fahrzeuge angegriffen werden. Meine Untersuchungen vor Ort werden also dadurch eingeschränkt. Für meine Untersuchung hat das den entscheidenen Nachtteil, dass die Touristenströme aktuell nicht normal sind und meine Fragestellung nach dem EInfluss der UNESCO Deklaration damit nicht wirklich in qualitativen Werten der Region beantwortet werden kann . Soviel also von mir.
Macht euch um mich also keine Sorgen,
Kolumbien ist in großen Teilen sicher, wenn man sich an einfache Regeln hält: nachts nicht alleine unterwegs ist, die Stellen der aktiven Guerrilla meidet, seine Wertsachen nicht offen zeigt etc. Ich bin hier in extrem guten Händen bei der Familie Dianas;)
Das einzige was mich gerade besorgt ist der Haufen an Arbeit der gerade vor mir liegt.

P.S.: Im übrigen ist es durchaus typisch, dass die Guerrilla zur Vorosterzeit aktiver wird.

Also herzliche Grüße an alle!!!! Ich vermisse euch und freue mich euch wieder zu sehen!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Hallo zusammen,
hiermit sende ich einmal ein kurzes Lebenszeichen von mir.
Mir geht es wundervoll. Mein Zahnarzt hat mir heute die Fäden gezogen und damit bin ich also wieder vollständig kuriert.
Das interessanteste ist, dass ich der Arzt hier am nächsten Tag anruft und nachfragt wie es einem geht. Zudem hat er uns weil wir vor der Mittagspause die letzten Patienten waren, nach Hause gefahren. Na das würde mal ein Arzt in Deutschland machen.

Naja, so nun aber mal kurz zu dem was ich hier mache.
Da ihr ja fast alle die Mail bekommmen habt oder den Eintrag unten gelesen habt, oder mit mir anderweitig kommuniziert habt, wisst ihr ja grob worum es geht. Dazu schreibe ich wann anders mehr.

In dieser Woche hat mich die Arbeit mit voller Wucht eingeholt und um mein Mammutprojekt zu stämmen, muss ich jetzt mal aus meiner Faulheit aufwachen und was tun. Die Leute und die Unterstützung hier sind/ist genial.
Es sind noch 4 Wochen ca. bis zur Semana Santa. Hier freuen sich alle auf das Event, religiös oder nicht religiös, es geht dabei mehr um die Zugehörigkeit zur Stadt und zur Gemeinde der Payanesen (welche die Einwohner Popayáns sind). Es ist beeindruckend wie diese STadt solch ein Event vollkommen ohne Bezahlungen nur durch die Partizipation der EInwohner auf die Beine stellt.
Im folgenden Link, bekommt ihr einen sehr kurzen Eindruck vermittelt und werdet auf ein YOUtube wieder weitergeleitet. Ich denke die Semana Santa wird für mich vorallem aus sozialpolitischen Gründen interessant und wird den spirituellen Teil des Herzens ansprechen.
http://www.unesco.org/culture/ich/index.php?RL=00259

Da es mir ja vor allem um ein regionales Tourismuskonzept geht, muss ich dieses Wochenende erstmal touristisch Attraktivitäten besuchen und Interviewtermine abmachen;)

So, nun aber herzliche grüße und bald bei mehr Zeit mehr Einblicke in meine Zeit hier und Fotos.
Besos, Franky

Freitag, 19. Februar 2010




Nur damit ihr seht, dass es für 5 Zähne garnicht so schlimm ist. Im übrigen ist das Foto nach einem ganzen Tag schlafen entstanden;)

Weisheitszähne in Kolumbien lassen...

Hallo alle zusammen;)
Nun denn gestern bin ich bei meiner Gastfamilie in Popayán angekommen, woich jetzt zwei Monate bleiben werde und meine Thesis/Vertiefungsentwuf schreiben werde. Grandios wie ich bin, war aber meine erste Aktion, dass ich mit Ihnen zum Zahnarzt bin. In den letzten Tagen hatte ich Schmerzen, da meine geliebten weisen Zähne sich an das Tageslicht bewegen wollten. Mein kleiner Kiefer hat dafür jedoch keinen Raum zu bieten und leistete eindeutig Widerstand. Der Umstand der akuten Schmerzen und der Unwille, dass sich meine Zähne verschieben, brechen oder ähnliches beförderte mich also direkt auf den Zahnarztstuhl. Der Zahnarzt war aber wirklich nett und die Praxisgehilfen auch. Da Diana sich hier auch die Weisen hat entnehmen lassen, habe ich einfach mal Vertrauen gehabt.
Zu allem Überfluss mussten jedoch alle 4 raus. Da ich noch einen extra Zahn habe, den ich mehr habe als alle anderen, der sich brav neben dem Weise n versteckt hat, wurden mir gestern 5 Zähne gezogen. Der Kostenumstand waren 500 kolumbianische Pesos für eine einstündige Operation, was ca. 192 € nach aktuellem Umrechnungskurs sind. Nun denn, es ging nicht anders und da ich hoffe meine Versicherung zahlt es mir schnell zurück! Ansonsten werde ich hier jetzt gerade von der Mutter von Diana total verwöhnt und umsorgt! Also macht euch keine Sorgen und lacht bitte auch nicht über mein besonderes Glück;)
Chao Chao, meine Damen und Herren!

Dienstag, 16. Februar 2010

Colombia!

Wellcome to Colombia!
After having some stress with the american immigration officers in Miami I am glad to arrive finally in Bogotá. Well in Miama i didn´t know that you need a Travel Authorization also when just changing the flight and staying 3 hours in the airport. Well at least for me it was new and nobody from the airlines told me...
What a pity. But well doesn´t matter finally I arrived directly to get my flight and be back again with my roommate from Valdivia, lovely Diana!

What a great thing, that we could manage to meet up with the majority of the exchange students in bogota. Well at least with Berni, Loic and the Colombians: Mafe, Paola, Niko and my dear Diana.
We visited the Catedral del Sur in Ziparrquipa (something like that) with is made in an Salt Mine. Great experience with the lights, sounds and smell. But for the people from the Ruhrarea having visited carbon mine it´s not a new experience.
Well I was not sure weather it looked more like the fire of hell or like the cross nice iluminated... well doesn´t matter if we would have used a filter you would see it didn´t look so strange like hell in reality!

But the town as well was great and lovely.
As the rafting was so great I just don´t want you to miss those pics!

In Mendoza we went to do some rafting with Argentina Rafting which we defintely enjoyed a lot. The trip was great and to face the waves was a lot of fun. We are going to do it again;)

Well, but honestly: this isn´t White Water;) Well it was 3-4 from the scale of the river and i guess 4-5 is really hard and worth it!
Luckily we could meet up with Santiago in Mendoza, his hometown. It was great to see my argentinan friend from Valdivia in his town. Thanks;)

In Santiago we met Diego whom we know from San Pedro de Atacama. We had a great time there and a relaxing stay before Malte had to leave to go on with his studies. Well me, honestly I used the time to carretiar (party) with Diego, sleep and organise everything for Colombia. As the last official post from the trip was done, there isn´t a lot to say....
I´ll go on with Colombia!

Freitag, 5. Februar 2010

Hola a todos;)
Nach langer Zeit schreibe ich euch dann doch mal wieder eine Mail. Meine Zeit in Lateinamerika habt ihr ja gut über den Blog nachverfolgen können. Unsere Reise geht jetzt hier so langsam zu Ende. Malte fliegt am 09. Von Santiago aus zurück nach Deutschland. Unsere letzte Station ist Mendoza, wo wir hoffentlich noch Raften können und vor allem wo wir dann ggf. noch eine kleine Weintour machen. Dort treffen wir uns dann auch noch mit Santiago, einem Argentinier der mit mir im Studentenwohnheim in Valdivia gewohnt hat. Ich freue schon ihn wiederzusehen. Gerade höre ich nebenbei beimschreiben die ganzen Songs, die für mich zu meiner Zeit in Chile dazugehören.
Wie ihr bereits alle mitbekommen habt, habe ich wirklich eine schöne Zeit gehabt, unglaublich viel erlebt und wunderbare Menschen kennengelernt. Es hat sich gelohnt und Lateinamerika hat mich für meine Entscheidung es zu besuchen auf jeden Fall belohnt. Besonders bei der anderen oder anderen Person bin ich glücklich sie kennengelernt zu haben. Ein wenig etwas von der lateinamerikanischen Gelassenheit und Spontanität für den Tag werde ich mir sicherlich behalten. Kulinarisch haben mir die Empanadas, das Curanto aus Chiloe und das argentinische Rindsteak sicherlich neue Anreize für neue Kochabende/Schleck-Abende/WG-Abende beschert. Also wird meine Küche auf jeden Fall erweitert. Das Essen aus dem Studentenwohnheim lasse ich dann doch eher auf der Liste erträglich;)Kann man aber auch einfach mal essen;) Der Mate danach mit den Argentiniern und anderen Austauschstudenten bleibt unvergessen.

Unizeit:
Nachdem ich mich also daran gewöhnt hatte, dass es doch eher etwas spontaner zugeht, dass die Klausuren, Prüfungen und Klassen sich doch letzendlich erst am letzten Tag festlegen und höchstwahrscheinlich verschoben werden, habe ich es einfach genossen mit den Chilenen die Zwischenzeit zu verbringen. Es ist echt wunderbar, dass nicht jeder gleich ans Internet verschwindet;) Die Uni selber kann man aber nicht unbedingt total ernst nehmen, Gelernt habe ich nicht soviel neues, allerdings viel über Arbeitsweisen, an Sprache und über das Land. Für meine Eindrücke über die Raumplanung war das Studium echt genial.

Freizeit:
Natürlich ist in meinem Auslandssemester auch das Partyleben nicht zu kurz gekommen. Zum einen habe ich viel Zeit mit den anderen Austauschstudenten verbracht (eine Brasilianerin, zwei Deutsche, ein Deutscher, Ein Franzose, Drei Kolumbianerinnen, Ein Kolumbianer, zwei Argentinier und die SPRINGIES). Diese Zeit war super und wir hatten eine geniale Gruppe. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Allerdings habe ich das nicht weniger die Chilenen. Sie haben mich super aufgenommen, mich zu sich nach Hause eingeladen, mich auf die Parties fleißig mit genommen und mich Chilenisiert (PisCola und Pisco Sour gehören einfach auf eine gute cilenische Party dazu). Allerdings liebe ich auch die Abende an denen einfach alle singen, einer Gitarre spielt und man merkt, wie schön sie alle singen können. Auch die Gruppenarbeiten in der Uni waren super und ich habe zu meinen Gruppen und zu vielen Leuten noch regen Kontakt. Dieser gestaltet sich natürlich vor allem über Facebook. Ich habe doch recht viel kennengelernt und schätzen gelernt. Insgesamt habe ich aber auch viel entdecken können und reisen können. Chile hat viel zu entdecken und noch lange nicht habe ich alles gesehen. Insgesamt habe ich sehr viel neues ausprobieren können, wie zum Beispiel Surfen, Skifahren, Sandboarden, etc…. Das hat sich von vorne bis hinten gelohnt und das ein oder andere werde ich auf jeden Fall nochmal machen.

Musik:
Die Musik der Chilenen die vor allem auf Parties gehört wird ist der Reggaeton und Kumbia. Reggaeton handelt vor allem von Sex, Abschleppen und unsterblicher Liebe. Allerdings gefeällt er nicht jedem, ist aber gut zum Party machen und einige Lieder gehören für mich einfach dazu. Kumbia wird vor allem durch la Noche und Americo präsentiert und ist typisch Chilenisch. Die argentinier hören noch einen anderen Kumbia. Nebenbei gehören natürlich Manuel Garcia, Victor Jara und Los Jaivas zu der eher typischen Lateinamerikanischen „Denker“ Musik. Philospophiosch ruhig und schön. Sicherlich mit die Musik die mir am längsten erhalten bleibt, neben dem lateinamerikanischen Rock und der AndinenFolklore. Die argentinische Musik gefällt mir zu großen Teilen sehr gut .
So, nun habe ich also einen kleine Überblick über die vergangenge Zeit gegeben. Über unsere Reise habt ihr ja alles im Blog lesen können.
Nun will ich euch natürlich auch noch mitteilen was ich in Zukunft machen werde;))
Also am 11.02. geht es für mich für zwei Monate nach Kolumbien wo ich bei Diana, meiner kolumbianischen Zimmernachbarin, wohnen werde. Ihre Familie freut sich schon total mich aufzunehmen;) Mein Praktikum werde ich bei der Junta de la Semana Santa machen, wo ich was über die Deklaration der Osterprozessionen zum Weltkulturerbe schreiben werde. Ich weiß noch nicht 100% wie es wird. Es geht auf jeden Fall darum, die touristischen Produkte Popayáns und ihren Beitrag für die Entwicklung der Region zu untersuchen. Zudem um einen konzeptionellen Beitrag, wie die Region weiterhin davon profitieren kann (es gab starke Geldprobleme in der vergangenheit)und wie vor allem die UNESCO Deklaration sich auswirkt. Von Der GTZ in Ecuador habe ich nachdem ich zunächst eine Absage bekommen habe, erneute Aufforderungen erhalten mich zu bewerben. Dort warte ich noch auf eine Antwort (auch wenn es da eigentlich am 01.03 losgehen sollte) Die GTZ ist also sehr spät und komisch….
Was solls. So, also zunächst mal geht es also für mich mehr oder minder überraschend nach Kolumbien mit einem Projekt, was sich so ergeben hat. Wie genau das wird, weiß ich noch nicht und ich werde euch auf dem laufenden halten.

So, Unitechnisch hoffe ich dann den Vertiefungsentwurf damit erledigt zu haben. Ich werde dann wieder kommen und endlich wieder mit euch teilen, mit euch ein Bier trinken, ums GB III laufen etc.
Ich vermisse euch Meppen, Dortmund etc. auf jeden Fall und freue mich von euch zuhören.
Herzliche Grüße von mir und alles weitere dann wieder auf dem Blog, eure Franzi

End of the Journey

Nach wundervollen zwei Monaten in Chile, Bolivien, (Peru) und Argentinien neigt sich unsere Reise langsam dem Ende zu.


Angefangen sind wir mit unserer Reise zu dritt in Valdivia, und von dort sind wir über Chiloe nach Coyhaique gefahren und somit einen Eindruck Patagoniens erhalten. Weiter ging es dann über das Surferparadies Pichilemu und über ein schönes Silvester in Valparaiso in den hohen Norden Chiles. Iquique mit seinen Geoglyphen und Salpeterstädten war der Anfang unseres Aufenthaltes in der trockensten Wüste der Welt. In San Pedro de Atacama haben wir uns dann die schönste Wüste der Welt angeschaut bevor wir uns nun zu zweit in die Weiten Boliviens haben verfrachten lassen und die Einsamkeit auf dem Altiplano Plateau genossen haben. Danach ging es dann weiter in die Hauptstadt und an den Titicaca-See. Den Dschungel Boliviens haben wir mit dem Fahrrad erleben dürfen und die Kolonialstadt Sucre hat uns mit einem wunderbaren Sonnentag begrüßt. Den Abschluss unserer Reise macht unser Aufenthalt in Salta und in der Stadt des Weines Argentiniens: Mendoza. Hier werden wir morgen noch raften gehen bevor es dann auf geht nach Santiago de Chile.



Danke für die schöne Zeit Süd-Lateinamerika! Wir kommen wieder, bleiben hier und sind beeindruckt von deiner Vielfalt!

We´re survivors!

Camino de la Muerte-Yungas-Dschungel in Coroico - Sucre und Fahrt nach Argentinien!


Den Abgrund den ihr auf dem Bild oben seht bildet den Rand der Straße des Todes-Road of Death- Camino de la Muerte! Eine enge Straße führt von ca. 3600m auf 1300m hinunter immer entland dieses Abhanges bis in den Dschungel Yungas.
Wir haben uns gedacht, rauf auf die Fahrräder und runter da! Hat geklappt, wir leben noch!
Die Straße heißt vor allem deshalb so, da es bis 2004 beidseitig von Autos befahren wurde. Leider ist es sehr kurvenreich und nicht an allen Stellen können sich zwei Autos aneinander vorbeibewegen. Heutzutage gibt es keinen Gegenverkehr mehr und somit ist es dann doch eher ein entspannteres Downhill fahren. Man muss sich zwar sehr konzentrieren und darf dann auch nicht zuuu schnell fahren, allerdings ist es großer Spaß;)
Wir konnten dies dann zusammen mit Loic und Berni machen, zwei Freunde von Franzi aus Valdivia. Mit diesen haben wir dann auch in einem typischen Gringo-Wildrover-Hostal, vollkommen untypisch Bolivianisch erstmal ein wenig Party gemacht und sind tanzen gegangen. Das Nachtleben von La Paz bietet noch einiges...zu entdecken. Der geniale Ceasarchefsalad in der hostaleigenen Küche ist jedoch extrem empfehlenswert!

So, nun aber zurück zu unserem Downhill-Abenteuer mit anschließendem Buffet und Poolbesuch!

Der erste Teil der Straße ist noch asphaltiert gewesen. Das Wolkenspiel, das Licht, die vielen Wasserfälle der Anden sind unglaublich beeindruckend.


Mit Loic und Berni am Beginn der Todesstraße! Runter da!!

Auch einfach mal posen in der Pause! In Wahrheit war Franzi schon immer eine HipHopp-Queen!


Nach der Downhill Tour haben wir uns dann auf gemacht in ein kleines Dorf auf 2000m Höhe im Yungas-Dschungel mit dem Namen Coroico. Es liegt wunderschön. Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall gemacht. Dies war wirklich off-the-beaten-track. Wir waren mit unserem Guide vollkommen alleine und haben unglaublich viel über die Pflanzen er Region, über die Anbaumethoden, über die Nutzung von Kokablättern und über die Tiere erfahren. Nebenbei haben wir auch noch einen Einblick aus seiner Sicht in das politische Geschehen Boliviens bekommen. von ca. 2000m sind wir schnurstracks auf ca. 700 m hinunter. Dort sind wir dann durch einen Fluss gewatet bis wir an die Stelle gekommen sind wo der Rio Negro sich in einem Wasserfall ergießt und in den Fluss mündet durch den wir gekommen sind.
Hinter einer Felswand versteckt war dann dieser wunderschöne Wasserfall. Um zu ihm zu kommen musste man durch zwei Wasserbecken schwimmen.


In das zweite Becken zu kommen war garnicht so einfach. Wir haben euch nur das Erfolgsbild hochgeladen und nicht die Bilder auf denen wir recht unbeholfen auf der glitschigen Wand hängen!

Das beste ist, dass man von da oben beruhigt springen kann, da das Wasser bis zu 3m tief wird. Ihr seht die Einsamkeit des Ortes und könnt euch vorstellen wie einzigartig dieser Ausflug für uns war.

Am gleichen Abend mussten wir uns dann leider von Loic und Berni verabschieden, die jetzt weiter nach Lima in Peru reisen während wir weiter durch den Süden Boliviens nach Argentinien reisen.

Nun seht ihr ein Bild aus einer der sicherlich schönsten Städte Lateinamerikas.- Sucre ist in der Tat wunderschön und ein Highlight der Kolonialarchitektur. Wunderschön. Leider haben wir keine Zeit mit dem Mountainbike in die abgelegenen Canyons um Sucre zu fahren. Aber es muss immer einen Grund geben wieder zu kommen;)
Bolivien hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht. Es mag eines der ärmsten Länder Lateinamerikas sein, ist aber auf jeden Fall ein unglaubliches Reiseland im Hinblick auf einzigartige Natur, wundervolle Menschen, eigene Kultur, indigene Bevölkerung und unentdeckte Ecken. Die Busfahrten sind eher anstrengend nach den bequemen Bussen in Chile.



In Argentinien angekommen:
Unsere erste Station in Argentinien ist Salta gewesen. Malte ist absolut begeistert von Argentinien. Es ist sauber, geflegt, es gibt sehr gutes Fleisch, gute Busse, gutes Brot... Und zudem ist Salta eine wundervolle Stadt;) Wir haben Salta genossen um einen Stadtrundgang zu machen, viel zu Schlafen nach den ganzen Nachtbusfahrten, und auf dem Cerro San Cristobal Chips mit Ketchup zu Essen und ein Bierchen zu geniessen. Eigentlich wollten wir Pommes haben. Die Namensähnlichkeit zwischen Papas (chips) und Papas Fritas (Pommes) führte jedoch zu dieser Verwirrung. Gegessen wird was auf den Tisch kommt;)

Nachdem Franzi an den wundervollen Ständen ein wenig Schmuck geshoppt hat, sind wir dann in ein philosopisches Gespräch mit einer sehr netten jungen Frau namens Flavia gekommen. Dank dessen hatten wir dann den genialsten Tip Fleisch-Essen-Zu-Gehen in Salta. Am gleichen Abend gehen wir argentinisches Rindsteak essen.
Es wird auf einem Extrateller serviert! Und dazu gibt es auf weiteren Tellern die Beilagen. Das Fleisch ist so genial gewesen. Wir haben nie besseres Rind gegessen!

Am nächsten Tag sind wir Reiten gegangen um die Umgebung Saltas von San Lorenzo aus zu entdecken.

Die Pferde waren wirklich brav und haben es uns einfach gemacht sie zu reiten. Zum Glück sind diese Pferde an Touristen gewöhnt und wissen, dass ihre Übergangsherrchen nicht wirklich reiten können.

Franzi: Heartland ich komme! Anke, dieses Bild ist extra für dich!

Donnerstag, 28. Januar 2010

La Paz- Copacabana –Lago Titicaca – Puno – La Paz
Nachdem wir Evo bewundern durften, haben wir uns auf den Weg an den höchstgelegenen See der Welt nach Copacabana gemacht. Die Stadt ist außer der riesigen Kirche, die sehr schön ist relativ uninteressant. Dennoch ist sie ein guter Ausgangspunkt um die Inseln auf dem Lago Titicaca zu besuchen. Wir sind auf die Isla de Sol gefahren und haben sie einfach von Süd nach Nord in 4 Stunden durchquert. Die Landschaft ist schlicht und schön. Die Insel geht als Geburtsort der ersten Inkaführer und erfreut sich nicht nur deshalb hoher Beliebtheit. Wir haben es genossen dort einfach auf fast 4000m zu spazieren. Von dort haben wir dann auf Grund der aktuellen Situation in Cusco/Agua Calientes/ Machu Picchu unsere Planungen spontan geändert und sind statt direkt nach Cusco zu fahren nach Puno gefahren.
Glücklicherweise haben wir das gemacht und uns dort mit Loic und Bernardo getroffen.
Wir sind noch am gleichen Tag La Paz zurückgefahren, da die Situation in Cusco nicht besser zu werden scheint und Machu Picchu geschlossen bleiben wird. Wir sind traurig ausgerechnet dieses große Ziel aufgeben zu müssen. Aber es lässt sich jetzt nicht ändern. Sollte es rein zeitlich möglich sein, würde es einem Katastrophentourismus ähneln, zudem sind die Preise angestiegen und es ist für die archäologische Stätte selbst der Tod wenn jetzt das Menschengetrappel schnell wieder anfängt.

wir haben uns allerdings ein gutes Ausgleichsprogramm gesucht. Morgen werden wir die Gefährlichste Strasse, el Valle de la Muerte mit dem Fahrrad herunterfahren und dann in den Yungas, dem bolivianischen Dschungel weiterreisen.Von dort werden wir über Sucre und Argentinien in einer alternativ Route zurückreisen. Dabei werden wir an Salta und Mendoza vorbeikommen.Also für euch heißt es Fotos die ihr noch nicht gesehen habt. Und Machu Picchui bleibt ein Ziel. Anke ich mache es dann mit dir!!
Herzlichste Grüße an alle.achja, mit Bernardo und Loic sind wir gestern erstmal auf die Piste gegangen und haben das Nachtleben la Paz´erkundet. Es war wunderbar.

La Paz: Amtseinführung von Evo Morales!!!


Der Sozialismus lebt. Zur Amtseinführung mit großer Parade sind neben Staatsgrößen wie Hugo Chavéz und der nordkoreanische Präsident, sowie die chilenische Michelle Bachelet wir rechtzeitig angereist.

Die Parade war sehr interessant, die Rede lang und wir haben einen großen Teil der indigenen Kultur näher kennenlernen können. Die Teilung des Landes in indigene und weiße ist imposant. Die politischen Reden sind deutlich zu unterscheiden von den deutschen. Schade, dass Malte sie nicht verstanden hat. Franzi war auf jeden Fall unendlich glücklich ausgerechnet an dem Tag da sein zu können, das politische Leben des Landes näher kennenzulernen und vor allem die Stimmung mit zu bekommen. Herrlich. Auch hier ein Hinweis: Marx deine Ideen finden hier Anklang, ob die Umsetzung so ist, wie es nach außen vorgegeben wird , ist jedoch zu bezweifeln.
La Paz als Stadt hat uns auf jeden Fall sehr gut gefallen. Es ist deutlich anders als erwartet aber auf seine Art sehr schön. Es liegt auf über 3500m Höhe in einem Tal und ist farbenfroh. Die bolivianische Kultur ist deutlich anders als die chilenische und die Farbenfrohheit und die traditionelle Kleidung ist wunderschön.




Isla de Sol am Lago Titicaca

Mittwoch, 27. Januar 2010

Hochwasser

Liebe Grüße aus Puno in Peru.

Aufgrund des Hochwassers und einer sehr angespannten Situation in Cusco werden wir uns heute unsere Weiterreise zusammen mit Bernardo und Loic nochmal überlegen, da Machu Picchu vorraussichtlich für die nächsten Tage gesperrt bleiben wird.

Uns geht es aber gut und wir halten uns auch von den „Krisengebieten“ fern. Also macht euch keine Sorgen.

So, nun treffen wir aber erstmal Loic und Bernardo!!

Dienstag, 26. Januar 2010

Auf nach Bolivien: Altiplano Plateau

Diese 3-Tages-Jeep-Tour ist mit Sicherheit einer der Höhepunkte unserer Reise.
Als Franzi´s Entschluss nach Chile zu gehen schon lange feststand gab es 2008 in der National Geographic einen Bericht über das Altiplano Plateau mit den folgenden atemberaubenden Fotos:
http://ngm.nationalgeographic.com/2008/07/bolivias-new-order/steinmetz-photography
http://ngm.nationalgeographic.com/2008/07/bolivias-new-order/altiplano-guillermoprieto-text/2
Damit stand der Entschluss fest, dass das Altiplano Plateau ein fester Bestandteil der Reise sein würde. Wie ihr den folgenden Fotos entnehmen könnt, hat sich dies auch gelohnt und wir würden sagen, die Fotos sind nicht weniger schlecht geworden ;). Lasst euch beeindrucken *G*!
Wir können wirklich jedem diese Reise in die menschenleere, unwirkliche, sich ständig verändernde Landschaft empfehlen.
Von San Pedro de Atacama ging es dann morgens um 8 Uhr, leider ohne Hannes, los Richtung bolivianische Grenze. Diese lag mitten im Nirgendwo, nur ein an Menschen gewöhnter Andinenfuchs hat sich Essen gesucht. Dazu ein einsamer Bolivianer, der dort saß und die Touripässe abstempelte und vereinzelte Lkw´s kontrollierte …
So, nun aber zu unserer Reise:
Sie beginnt mit dem Besuch der Altiplano Lagunen, Laguna Blanca y Laguna Verde.




Die Laguna Blanca und die Laguna Verde liegen sehr nahe beieinander und sind in ihrer atemberaubenden Umgebung wahre Farbspektakel. Besonders die Laguna Verde sieht vor dem Vulkan unglaublich aus. Der Vulkan (Name leider vergessen) ist nicht mehr aktiv. Die Lagune jedoch ist eine der wenigen Lagunen ohne Flamingos, auf Grund der enthaltenen Mineralien.

An der Salvador Dali Rock Desert vorbei ging es dann durch die Wüste. Leider sind wir nicht näher an diese Steine herangefahren. Die Wüste soll nach Salvador Dali benannt sein, da die Steine genau wie auf seinen Bildern aussehen. Beim googeln bin ich jetzt gerade auf den folgenden Link gestoßen. http://www.easyart.de/poster/Salvador-Dali/Weiblicher-Akt-in-der-W%FCste-166575.html
Eine weitere Erklärung für die Namensgebung ist mir nicht bekannt. Aus unserem bolivianischen Fahrer habe ich leider nicht genauer herausbekommen warum die Wüste so heißt, ebenso konnte ich mir den Namen in Quetchua leider nicht merken…. Irgendwann werde ich Quetchua aber noch lernen.



Gegen ca. 10 Uhr morgens sind wir bei den Thermalquellen auf ca. 3900m angekommen. Der Aufenthalt in San Pedro vorher auf ca. 2800m und der Ausflug zu den Geysiren etc. sorgt dafür, dass der schnelle Aufstieg in die Höhe uns nicht besonders zu schaffen macht. An diesem Tag soll es noch auf 5000m gehen. Beim nächsten Halt bemerken wir das erste Mal, das von jetzt an typische Öffnen der Motorhaube an den einzelnen Stopps. Wir sind in einer Gruppe von 4 Jeeps unterwegs und unsere bolivianischen Fahrer sind gleichzeitig auch Mechaniker, servieren uns wunderbares Essen und geben uns kurze knappe Infos (nach bolivianisch unzugänglicher Art) zu den einzelnen Stationen. Am dritten Tag taut unser Fahrer auf und ich kann ihn mit all den angestauten Fragen löchern… Die an dem Tag in Argentinen endende Dakar-Rallye-Trophäe hätte bei Teilnahme einem unserer Fahrer gehört!!!



So, nun aber zurück zu unserer Reise:
Die Thermalquellen auf fast 4000m sind wirklich unglaublich warm und fließen in einen Salzsee. Es ist eine tolle Landschaft, leider muss man jedoch sagen, dass die ungefähr 10 Jeeps sich hier tummeln, da alle Touranbieter ungefähr zur gleichen Zeit losfahren und ankommen. Sehr schade. Zuviel Tourismus nimmt dem ganzen seine Ausstrahlung, die Ruhe und das eigentliche Spektakel. Später treffen wir auf einen beneidenswerten Radfahrer (wie auch immer er durch die Wege mit dem Fahrrad gekommen ist) der immer alleine an den Attraktionen ist. Wo und wie wir ihn getroffen haben: dazu später mehr!
Unsere nächste Station ist ein Geysirbecken, welches wunderschön ist, es dampft zischt und brodelt an allen Ecken und aus allen Ritzen und der Boden erstrahlt in den seltsamsten Farben.


Unsere letzte Station dieses Tages ist die Laguna Colorada, die aufgrund ihrer roten Farbgebung auch Laguna Roja genannt wird. Die Farben sind genial und die dort in tausenden anzutreffenden Flamingos lassen sich aufgrund des guten Zoomes unserer Kamera auch ganz gut einfangen. Hier war es ein wahres Naturschauspiel und das erste Mal kann ich es kaum über mich bringen in den Jeep zu steigen und zu unserer Unterkunft zu fahren. Malte ist mindestens ebenso begeistert! Mittlerweile sind wir auf deutlich über 4000m angekommen und wir merken die Höhe: somit kann man das langsame sich fortbewegen und hinzubewegen auf den störenden Jeep mit der fehlenden physischen Kondition begründen.
Flamingos sind sehr filigrane Tiere und beweisen eine Grobheit und Eleganz auf, die seinesgleichen sucht. Diese Tiere in der Natur zu sehen, wo sie sich außer mit ein paar Vögelchen und Lamas ihr Revier nicht teilen müssen und nahezu frei von natürlichen Feinden sind, ist ein Geschenk. Die dazugehörige Ruhe und absolute Stille der Wüste und der Höhe trägt zu dieser Erfahrung nicht minder bei. Die Größe und Form der Lagune macht es sehr einfach von den anderen Mitfahrenden zu entschwinden und sicher dieser Erfahrung voll und ganz hinzugeben.
Als wir nachts auf der Höhe schlafen gehen, merken wir unsere Herzen rasen. Dies, die unglaubliche Kälte die sich bei Nacht durch alle Ritzen schleicht und die auf Beton gelegenen 1cm Matratzen tragen zu einer eher unruhigen Nacht bei. Da wir jedoch morgens um 6 Uhr weiterfahren ist sie ohnehin sehr kurz.








Tag 2:
Die erste Station des Tages ist der relativ bekannte Stone Tree/ Piedra de Arbol. Etwas verschlafen, mit Magenproblemen ausgestattet, etwas gerädertem Körper (Malte sagt mit einem Akzent: mit brummerlden Arscherl—> nur er zum Glück: Hier ein freundlicher Gruß an die Äthiopienreisenden und baldigen Indienbesucher: ihr wisst wovon wir sprechen!) kommen wir an einer spektakulären Naturformation an:

Selbsterklärend warum er so heißt oder?

Und nun auf zu 4 Highland Lagoons: Mal wieder haben die Lagunen komplett unterschiedliche Farbgebungen von gelb bis schwarz. Demnach sind sie benannt und dementsprechend kann man Rückschlüsse auf ihre Ingredients treffen.
Laguna Honda
Laguna Cheracoats
Laguna Hedionda
Laguna Canapa

Auch hier hat sich unsere Kamera mit quasi millionen wunderschönen Bildern gefüllt und eine Auswahl fällt extrem schwer. Vorbei geht es dann weiter an einem rauchenden Vulkan namens Ollague , über die Chiguana Salt Flat zum Salzhotel. Dieses jedoch war gar nicht so spannend wie erwartet, stellt jedoch eine warme Dusche da. Besonders für Franzi, die auf dem vorherigen Campingplatz nie das Glück des fließend heißen Wassers genießen konnte ein Highlight. P.S.: Unser Fahrer kommt aus einem Dorf in der Nähe und somit hat unser Jeep das Glück mehr von der Gegend sehen zu dürfen und den fließenderen Erzählungen zur Lebensweise in der Region, des Hochlands Boliviens genießen zu dürfen. Zum Beispiel konnten wir Chinoanbau sehen. Die kurze Quetchuaschule, bringt leider nichts, da wir es uns ohne geschriebenen Gutes nicht merken können. Hier trifft uns jedoch eine Überraschung. Nach dem Besuch bei der Familie werden wir mit Musik begrüßt: der Fahrer hatte sich Batterien für seinen CD-Player besorgt und beschallt uns mit: Haltet Euch Fest:
MODERN TALKING! Ja, Franzi kannte es aus Chile ein wenig aber in Bolivien soll es uns von nun an begleiten: Modern Talking ist der Hit hier! Wer es noch nicht wusste: wir haben dieses Kulturgut und Dieter Bohlen tatsächlich bis nach LA und nicht nur in den Ostblock exportieren können.
Danke Dieter, Dich hatten wir hier im Süden bereits vermisst!!!


Tag 3: Destination Uyuni Salt Lake
Früh morgens stellen wir uns den Wecker um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider fahren wir dafür nicht richtig in die Salzwüste, so dass er nicht ganz so spektakulär ist. Die Salzwüste ist es damit um so mehr. Der Salzsee umfasst mehr als 12000km². Für weitere Infos lest euch folgendes durch ( http://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni ). Von uns bekommt ihr die Geschichte der Einheimischen zur Entstehung des Sees:
Auf der Seite zur chilenischen Grenze gibt es einen Berg, der die Form einer Frau hat. Auf der Inlandsseite des Salzsees gibt es einen weiteren Berg der einer menschlichen Figur ähnelt. Diese beiden Götter bekommen zusammen ein Mädchen, welches sich später der männliche Berg gewaltsam holt. Die Frau weint so bitterlich, dass durch die Tränen der See entsteht.
Franzi findet die Geschichte wunderschön auch wenn ihr wissenschaftlicher Gehalt zu bezweifeln ist. Wissenschaftliche Antworten gibt es auf dieser Reise jedoch nicht! Malte begeistert mehr das Auto und wünscht sich einen Jeep;)
Nun denn,wir kommen als erster Jeep auf der Fishermans Island/ Isla de Pescado an und sind alleine mit unseren 5 Leuds. Wir genießen die Ruhe um auf der Kaktusinsel herumzulaufen und in die unendlichen Weiten zu schauen: Ja, auch das Fotos machen hat hier Spaß gemacht!!







Dieser Teil Boliviens ist unglaublich Rohstoff reich: So zum Beispiel an Borax und Lithium. Es sei zu hoffen, dass der neu gewählte Evo Morales diese Natur nicht nur zum Abbau zerstört und das touristische Geld was ins Land kommt bevorzugt.

Hier aber der traditionelle Salzabbau!

So, nun zum Abschluss noch ein Bild aus Uyuni, welches nach dem Salpeterkrieg (siehe Cementerio de Trenes) an Glanz und Reichtum verloren hat, jedoch vor allem die Kultur wiederspiegelt und uns in Bolivien eintauchen lässt.


Wer noch nicht genug hat, kann sich hier weiter begeistern lassen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,372155,00.html

P.S.: Das zweite Votum in Chile ist gelaufen und Pinera hat gewonnen.

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