20. OktoberErster Tag der Gira II:
Mit dem Bus geht es früh morgens von Valdivia, nach Puerto Montt, von wo aus uns ein LAN-Flieger in den Süden der Welt nach Puento Arenas katapultiert. Da wir unheimlich Glück haben mit den Wetter kann ich total viel sehen, unter anderem die Insel Chiloe. Im Süden erblicke ich zwischen Wolken Fjorde, und schneebedeckte Berge. In mir steigt eine irre Vorfreude hoch. Ich habe es geschafft und bin bald in Patagonien, ein großer Traum wird war. Ich freue mich auf unendliche Einsamkeit, unendliche Weiten, fantastische Berge und auf Wind, Wetter und Sonne.
Ich habe großes Glück, dass ich mit der Uni eine Exkursion zum Torres del Paine machen kann- Dieses Spektakel fernab von der Welt ist eigentlich unglaublich teuer. Ich fahre also mit 27 anderen Personen dorthin.
In Puenta Arenas sind wir dann an der Magellanstraße wo wir direkt auf der anderen Seite in der Ferne die Isla del Fuego (Feuerland) sehen können. Dieses noch südlicher gelegene Abenteuer wird jedoch für einen späteren Aufenthalt noch unentdeckt bleiben müssen. Die Statd Puenta Arenas ist wie quasi jede andere und reizt mich nicht. Ich will schnell raus in die Natur.
Abends genieße ich dann noch eine kleine Party in Puenta Arenas und einen Besuch in der Zona Franca, der TaxFreeZone. Unser süßes kleines Hostel erwartet und mit einer warmen Dusche. Was ich nicht wusste, es wird die letzte sein für eine Woche Ich hätte sie vielleicht mehr genossen.

Zweiter Tag der Gira IINach verschiedenen Vorträgen bei der Tourismusorganisation Chiles SERNATUR, Vorträgen zur Antarctica etc, Besuch in verschiedenen Hotels und Museen, verbringen wir den Abend mit Fußball gucken und einem Spaziergang an der Costa Negra.
Dritter Tag der Gira IINach Museumsbesuchen, Interviews etc geht es dann in einer dreistündigen Busfahrt nach Puerto Natales, dem eigentlich Ausgangspunkt zum Torres del Paine. Die Stadt selbst ist nicht gerade schön.
Das wichtigste bisher ist sicherlich, dass ich guten Kontakt zu den Leuten habe. Es sind ca. 18 Mädels mit, was so viel bedeutet, wie dass ich endlich mehr Kontakt zu ihnen habe. Das ist genial, da ich sonst nicht so viele Ramos mit den Chicas hier habe.Ich fühle mich pudelwohl und genieße die Zeit mit den Leuten.
Vierter Tag der Gira IIEndlich geht es auf zum Nationalpark. Ich habe lange drauf gewartet. Der erste Blick auf die Felsen haut mich um, Glücksgefühle steigen auf und die Sehnsucht da hochzutrekken und zwar am besten direkt. Ich genieße mich, die fröhlichen Chilenen und die Situation.
An diesem Tag geht es jedoch noch nicht direkt ans Wanderns, sondern erst noch zu verschiedenen Punkten, wo man jeweils nur eine Stunde zu den Aussichtspunkten läuft. Der Blick auf den Gletscher Grey bleibt uns aufgrund des Wetters: hier seht ihr die Fotos, leider verwehrt. Wir genießen aber alle zusammen den Spaziergang bei Schnee und Sturm.Leider habe ich bei einem kleinen Spaßgerangel mein Knie angestossen und habe Schmerzen beim Laufen. Wir haben Glück und sehen viele typische Tiere. Unteranderem diese Guancos:
Abends befinden wir uns dann im Camping und genießen ein Lagerfeuer, ein Bierchen und versuchen uns mit guter Kleidung gegen die wahnsinnige Kälte aufzuwärmen. Die Nacht wird dann auch sehr kalt.





Fünfter Tag der Gira II.Der große Tag ist gekommen!!! Endlich geht es los zur Wanderung, Mit wetterfester Kleidung, jedoch Runningschuhen mache ich mich zusammen mit 26 anderen auf!! Der erste Anstieg tut mir dann auch gleich mit meinem Knie sehr weh. Nach den ersten zwei Stunden habe ich jedoch meinen Rhythmus gefunden und mein Körper sich an die Wanderungen gewöhnt und damit wird auch meine physische Kondition besser. Fast immer haben wir einen Blick in ein Tal oder auf die drei Türme des Torres del Paine, die ihm seinen Namen geben.
An diesem Tag haben wir unglaubliches Glück einen Kondor sehen zu dürfen, den chilenischen Vogel, die Chilenische Blume und dazu noch einen Fuchs.
Der Anstieg wird zum Schluss noch mal sehr anstrengend als wir eine Moräne beklimmen müssen, die uns ca. 300 Höhenmeter in einem Kilometer abverlangt. Ich höre die Stelle aus Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ an der sie ebenfalls den Berg besteigen und Mont Blanc doppelt redet;) Ich kann mich nur noch auf Deutsch konzentrieren!!!!!
Je näher wir nach oben kommen, desto aufgeregter werde ich und der Schmerz an meinem Knie immer unwichtiger:
Endlich sind wir oben angekommen y se vale la Pena!!! Jede Quälerei lohnt sich dafür. Schon jetzt weiß ich irgendwann werde ich das große W laufen und die Cuarnos auch noch sehen!!! Es hat sich unendlich gelohnt!!Q“ Der Abstieg wird dann auch ein etwas netterer Spaziergang.
Beim abendlichen Lagerfeuer gibt es dann noch das große Glück eine helle ewiglange Sternschnuppe zu sehen! Wow, soviel Glück muss man an einem Tag erstmal haben.






Sechster Tag der Gira IIDer eigentliche letzte Tag ist nun dafür da sich zu entspannen und die Qualen des letzten Tages zu verdauen und Sachen zu packen: Ich habe jedoch keine Lust nur im Camp zu beiben und mache mich mit Andres auf zu einem weiteren Aussichtspunkt in dem Nationalpark. Genial. Wir haben so viel Glück, dass wir an den Bergen neben uns genau 3 Lawinen sehen können, dazu noch viele Tiere, einen Gaucho (die Cowboys aus Chiles Süden) sowie einige Wasserfälle! Auch dieser Spaziergang hat sich gelohnt und ich freue mich für einen Moment in die Einsamkeit der Welt zu verschwinden und mich und die Natur zu genießen und zu entspannen. Wonderful.
Zurück in Puerto Natales gibt es dann noch ein Asado (ein Grillen) in einem Restaurant und danach eine wundervolle Party, wobei wir zuerst in einem Café con Piernas sind. Was soviel wie Hooters ist. Da eine Chilenin eine Tante da hat und diese uns einlädt mit weiterem Essen und weiterem Getränken. Den Abschluss machen wir dann in der Hütte von Mauricio.
Ich freue mich total an dieser Gira teilgenommen haben zu dürfen und habe sehr sehr viel gelacht und mich so gut mit den Leuten verstanden. Ich überlege noch ein Semester länger zu bleiben.







Letzter Tag: Abreisetag:Tja, was sagt man dazu: schon geht es zurück, eine wundervolle Woche geht mit einer 12stündigen Bus-Flug-Busfahrt zu Ende.
Das schöne ist, dass ich noch bei den Votings gewinne Ihr wisst schon diese typischen ABivotings:
Ich gewinne Buena Onda, was soviel heißt wie gute Laune, gut drauf, nicht unerzukriegen, leicht mit umzugehen;) Ein großes Kompliment also!!!
Das zweite Voting ist Waschita/Waxa: ausgesprochen Watscha! Was soviel bedeutet wie „heißes mädel“ und ist vor allem darauf zurückzuführen ob jemand tanzen kann;)
Ich freue mich auf jeden Fall auch wenn ich natürlich den Gringa-Bonus habe. Auf jeden Fall werde ich von allen als nicht-typisch-deutsch und behandelt und ich könnte auch wohl chilenische Eltern haben;) Na das ist doch mal ein Kompliment!
So, den Abschluss macht dann die Busfahrt mit MArcela;) wo ich neue Reggaetonlieder höre!!!


Oh mein Gott. Franzi, seriously, that looks SO amazing there!!! Would you mind going there again with some stupid german girl??
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