Donnerstag, 29. Oktober 2009

Pucón Curarrehue: Trabajo en Terreno!!! (Zeitraum 14.10.2009-18.10.2009)

Mit meiner Gruppe des Kurses Taller de Gestion de Destinos Turistícos (Pancho, Jano und Sofia, sowie dem gutaussehenden Ayudanten Rodriguez--> das ist erwähnenswert, da es nicht gerade viele gibt;)) geht es dann zu Herrn Franz Schulte nach Currarehue auf eine Uniexkursion und Arbeit im Gelände.


Diese 5 Tage sind genial!

Ich sehe das erste Mal einen Vulcáno con Umo!!! Ich bin hin und weg von dieser klaren Form. Leider werden wir keine Zeit haben den Vulkan zu besteigen, aber ich freue mich dennoch schon jetzt sehr darauf ihn im Dezember zu besteigen.

Die Tage vergehen so schnell. Wie haben viel Gelegenheit Interviews mit den Chilenen zu machen. Nachdem ich mich an das Landchilenisch gewöhnt habe, kann ich auch was verstehen und bin doch wieder sehr überrascht was die Unterschiede zwischen den Land- und Stadtmentalitäten angeht. Ich genieße hier das Landleben und die Sehnsucht die daraus erwächst aus dem Stress herauszukommen und genau solch einen Rückzugsort zu haben!!!

Die Umgebung ist traumhaft und wir sehen von unserer Cabana aus den Vulkan. Unglaublich. Als Kind hatte ich immer das Gefühl die sind so gefährlich und konnte nicht verstehen wie man in der Nähe sein kann. Dann wollte ich Plattentektonik studieren und nun bin ich in einem Land das auf quasi 5000km bis runter zur Antarktis seismische Aktivitäten ohne Ende hat. Wundervoll und dennoch prallen kindliche Vorstellungen und Wahrnehmungen eines Erwachsen auf herrliche Weise aufeinander. Ich genieße es auf jeden Fall mich an meine Kindheit zurckzuerinnern und an meine Familie.

Zurück zu der Arbeit.

Aufgrund des Tourismusstudienganges müssen wir natürlich die touristischen Attraktionen besuchen und besuchen daher einige Thermen, Es gibt hier sooooviel heiße Quellen. Genial.

Tja und besonderen Spaß macht dann der Wasserfall!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Salto Leon. Wir werden Nass und werden zu Kindern. Ich bin froh mit dieser Gruppe an Studenten hier zu sein! Die sind super. Naja nebenbei machen wir auch Interviews in der Municipalidad etc. Dies macht Sinn euch aus planerischer Sicht zu erzählen, aber das machen wir dann vorort

Den Abschluss macht wie immer ein gemeinsames Grillen in der Chincho von Franz Schulte.

Wundervoll!!!

Die letzte Nacht verbringe ich dann mit Pancho und Jano auf einer Bank in der unendlciehn Dunkelheit des Landlebens, wo wir den Sternenhimmel in seiner vollen Pracht genießen und es mich an Äthiopien erinnert. Dazu haben wir dann den Blick auf den Vulkan und wie der Mond es uns ermöglicht den Rauch des Vulkanes zu erahnen. In diesem Moment realisiere ich wie sonst an der Uni kaum, wo ich eigentlich bin und wie viel Glück ich habe, das alles zu machen.

Überall auf der Welt treffe ich auf soviel nette Leute und dennoch merke ich, dass es mir auf Dauer nicht reicht, diese Leute nicht wieder zusehen. Ich vermisse euch dort oben im Norden und würde mich so freuen diese ganzen Erfahrungen mehr mit euch teilen zu können.

Ich sende herzlichste Besos an euch alle und genießt die Fotos!!! Mehr gibt es dann im Facebook!



Der Vulkan Villaricca, was eine Freude. So eine klare Form!!

El Umo;) Es ist wirklich ein Vulkan und kein normaler Berg. Ein Drache!


Meine Gruppe, quasi mein F-Projekt!!





Im Hintergrund der Vulkan Quetruoillan, der mehr auf der Argentinischen Seite ist als auf der chilenischen.


Landleben in Chile!!!


Eine junge Araukarie und eine Palme nebeneinander.
Eigentlich überschneiden sich die Habitate nicht!
Araukarien können über 1000 Jahre alt werden!






Das Essen in einem Restaurant der Mapuche (indigene Bevölkerung der Anden).
Sehr lecker, viel Vegetarisches. Was ihr auf dem Foto rechts seht sind die Pinones. Früchte der Araukarie. Das Essen ist wirklich unglaublich lecker.







In einer Umgebung mit vielen seismischen Aktivitäten gibt es natürlich unendlich viele Thermalquellen!










Am Salto Leon. Ihr wisst ja wie ich Wasserfälle liebe und ich bin so nah wie möglich dran und so nass wie möglich geworden. Befreiend solch ein Naturwunder!

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