Nach einer ziemlich langen Anreise dem Zug, zwei Flügen, einer Busfahrt über Nacht und viel Warterei, sind wir nach 36 Stunden (gefühlten Wochen) wohlbehalten in der Küstenstadt Valdivia eingetroffen.
Franzi hatte noch viel mit ihren Prüfungen und dem Verabschieden ihrer vielen, vielen, vielen Freunde zu tun, so dass Malte und ich uns erstmal ziemlich gut entspannen konnten. In der wunderbaren chilenischen Sonne versteht sich. Da ließ auch der erste Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. Auch am Strand waren wir schon, was auch total entspannen war. Der fiese Pazifik ist allerdings total kalt und man kann gerade mal seine Füße kurz hinein halten.
Heute Abend verlassen wir Validiva in Richtung Puerto Montt im Süden von Chile. Wie es dann weiter geht, steht noch nicht ganz fest. Das entspricht aber zu einhunder Prozent der chilenischen Lebensweise, bei der es auf konkrete Planungen und Zeiten nicht so sehr ankommt. Da verpasst der durchschnittliche Stundent auch gerne mal seinen Bus oder Flug. Der grobe Plan sieht vor, dass wir von Puerto Montt erstmal weiter nach Süden auf die Insel Chiloe fahren und uns die Pinguine und den Urwald anschauen. Danach geht es mit dem Schiff nach Coyhaique und zur Laguna San Rafael, wo man hautnah das patagonische Inlandeis erleben kann.
Liebe Grüße und bis bald!
Hannes, Malte und Franzi
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